Muss man auf Gewinne bei IQ Option Steuer zahlen?

Binäre Optionen werden zur Zeit bei vielen privaten Online Händlern immer beliebter. Dennoch sind diese Trades noch neu und im Handelsalltag stellen sich besonders für Einsteiger eine ganze Reihe von Fragen, die in vielen Fällen gar nicht so leicht abgeklärt werden können. Dazu gehört beispielsweise die Frage, wie es mit der Besteuerung aussieht, wenn man bei IQ Option mit Binären Optionen handelt. Nicht alle Information, die man im Internet zu diesem Thema findet, ist immer völlig korrekt, so dass es sich lohnt, einmal zu informieren, wenn man vor hat, über längere Zeit hinaus an diesem interessanten Handel teilzunehmen.

Die wichtigsten Fakten zu IQ Option

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Ab Gewinnen in welchen Höhen sind Steuern fällig?

Bei Handel mit Binären Optionen sind grundsätzlich nur bei Gewinnen Steuern zu entrichten, wie man das auch aus Geschäften mit anderen Wertpapieren und Kapitalanlagen kennt. Dabei gibt es einen vom Gesetz vorgesehenen Freibetrag, den man beim Handeln gewinnen darf, ohne Steuern bezahlen zu müssen. Zur Zeit liegt dieser Betrag bei 801 Euro pro Person und Jahr. Ehepaare, die gemeinsam veranlagt sind, können beim Spekulieren mit Binären Optionen sogar den doppelten Betrag, also 1602 Euro pro Jahr gewinnen, ohne dafür besteuert zu werden.

Wie werden die Steuern berechnet?

Viele Händler nehmen an, dass die Steuer für jeden Gewinn bezahlt werden muss. Die Steuerbehörde berechnet Steuern jedoch in der Regel nur auf solche Gewinne, die man sich auszahlen lässt. Natürlich kann es beim Traden nach einem Gewinn auch zu Verlusten kommen, die unter Umständen Kapital aufbrauchen, die nach dem Gewinn neu auf das Trading Konto eingezahlt wurde. Deshalb kann man im Jahresausgleich einen Vergleich von Einzahlungen und Auszahlungen aufstellen und nur auf den Differenzbetrag Steuern bezahlen. Kommt es zu Verlusten, verliert man daher nicht doppelt. Die Berechnung der Steuern gestaltet sich einfach. Es wird eine Abschlagssteuer auf alle Wertpapiergeschäfte erhoben, die 25 Prozent beträgt. Das gilt für alle Gewinne über 801 Euro pro Person und Jahr. Zuzüglich wird auch noch der Solidaritätszuschlag erhoben und bei Mitgliedern der Kirche auch die Kirchensteuer. Allerdings braucht man seine Steuerschuld aus dem Gewinn mit Binären Optionen nicht selbst auszurechnen. Bei der Steuererklärung gilt es, die Anlage KAP auszufüllen und einzureichen. Auf diesem Formular werden die Einnahmen aus den Trades eingetragen. Diese Daten benutzt das Finanzamt dazu, um die Gesamtsteuerschuld zu berechnen. Hat man beispielsweise bei der Einkommenssteuer eine Rückzahlung zu erwarten, so kann diese mit der aus den beim Traden entstandenen Steuerschuld verrechnet werden.

So kann man Steuern sparen

Viele Trader, die einen Jahresgewinn von mehr als 801 Euro erzielt haben und mithin Steuern für Ihren Gewinn zahlen müssen, versuchen, die Gewinne längere Zeit auf der Trading Konto liegen zu lassen und die Auszahlung erst im nächsten Steuerjahr zu beantragen. Somit braucht man zunächst einmal keine Steuern zu bezahlen und kann den Gewinn in das nächste Jahr übertragen. Zur Zeit lässt sich nicht eindeutig feststellen, ob eine solche Reglung legal ist, oder nicht. Keine Steuern zahlt man bei Software. Siehe den Artikel: Bitcoin Code – Alles Betrug?

Interessant ist auch die Rechtslage im Bezug auf Binäre Optionen. Wenn auch generell davon ausgegangen wird, dass Binäre Optionen steuerlich genauso behandelt werden, wie Wertpapiere, gibt es dennoch keine direkte Reglung für Binäre Optionen. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Binären noch sehr neu sind. Aus diesem Grund ergeben sich auch bezüglich der Steuererklärung bei Gewinnen aus den Traden mit Binären Optionen gewisse Unsicherheiten, die auch nicht jeder Steuerberater klären kann. Grundsätzlich sollte jeder Trader jedoch davon ausgehen, dass Steuern gemäß der Verordnung für Wertpapiere abzuführen sind, bis eine spezielle Reglung für Binäre Optionen in Kraft tritt. Wichtig: Bitcoin Trader Test

Fakten im Überblick

– Binäre Optionen sind Derivate deren Gewinne versteuert werden müssen
– Es besteht ein Freibertrag von 801 Euro
– Der Steuersatz liegt derzeit bei 25 %.
– Solidaritätszuschlag sowie Kirchensteuer muss abgeführt werden.

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